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Produktionsplanung automatisieren: Portal statt Excel

Maschinenbelegung auf dem Whiteboard, Aufträge in Excel, Schichtplan per Aushang. In vielen Fertigungsbetrieben funktioniert die Planung, irgendwie. Aber „irgendwie“ kostet Zeit, Geld und Nerven. Ein individuelles Portal kann das ändern.

1. Das Excel-Problem in der Produktion

Excel ist Alleskönner und gleichzeitig der größte Engpass. In der Produktionsplanung zeigt sich das besonders:

Keine Echtzeit

Die Excel-Datei zeigt den Stand von gestern. Was gerade auf Maschine 3 läuft? Nachfragen. Wann Auftrag X fertig ist? Hoffen.

Insellösungen

Aufträge im ERP, Maschinenbelegung in Excel, Schichtplan auf dem Whiteboard, Materialbestand im Kopf des Meisters. Nichts hängt zusammen.

Personenabhängig

Der Produktionsleiter hat alles im Kopf. Wenn er krank ist oder in Urlaub, steht die Planung still.

Keine Konflikterkennung

Zwei Aufträge auf derselben Maschine eingeplant? Merkt man erst, wenn es zu spät ist.

2. Was ein Produktionsportal kann

Ein individuelles Portal bildet die echten Produktionsprozesse ab, nicht umgekehrt:

Maschinenbelegung in Echtzeit

Visuelle Übersicht aller Maschinen. Wer arbeitet woran? Wo ist Kapazität frei? Konflikte werden sofort markiert.

Auftragsverfolgung

Status jedes Auftrags in Echtzeit: Eingeplant, in Produktion, Qualitätskontrolle, Fertig. Liefertermin-Prognosen automatisch.

Schichtplanung

Mitarbeiter-Qualifikationen, Verfügbarkeiten und Maschinenberechtigungen berücksichtigen. Planungskonflikte vermeiden.

Engpass-Warnungen

Maschine überlastet? Material fehlt? Liefertermin gefährdet? Das Portal warnt, bevor es zum Problem wird.

3. Praxisbeispiel: Metallverarbeitung mit 30 Mitarbeitern

Vorher: 8 CNC-Maschinen, Belegung in Excel, Aufträge per E-Mail vom Vertrieb. Produktionsleiter plant alles manuell. Bei Maschinenausfall: Chaos. Kunde fragt nach Liefertermin: „Ich muss erstmal nachschauen.“

Nachher: Individuelles Produktionsportal mit Maschinenbelegung in Echtzeit, automatischer Auftragsverfolgung und Engpass-Warnungen. Vertrieb sieht Kapazitäten und kann Liefertermine direkt kommunizieren.

Ergebnis: 30 % weniger Planungsaufwand. Keine Doppelbelegungen mehr. Liefertermin-Auskunft in Sekunden statt Stunden. Produktionsleiter kann sich auf Optimierung konzentrieren statt auf Feuerwehr.

4. Auch für Handwerk und KFZ-Werkstätten

Das Prinzip gilt nicht nur für Fertigung. Überall wo Ressourcen (Maschinen, Hebebühnen, Mitarbeiter) geplant werden müssen:

KFZ-Werkstatt

Hebebühnen-Belegung, Terminplanung, Kostenvoranschläge automatisch aus Diagnose-Daten. Kunden-SMS wenn das Auto fertig ist. Call Carla nimmt Terminanfragen telefonisch an.

Elektro-/SHK-Betrieb

Einsatzplanung für Monteure, Material-Disposition, Projektsteuerung mit Zeiterfassung. Kundenportal für Auftragsstatus.

Schreinerei / Tischlerei

Maschinenbelegung (CNC, Kantenbänder, Lackierung), Projektfortschritt mit Fotos, automatische Aufmaß-Übertragung ins Angebot.

5. KI-Integration: Was wird zusätzlich möglich

Ein Portal allein ist schon ein Gamechanger. Mit KI-Integration wird es noch besser:

  • Call Carla: Nimmt Auftragsanfragen telefonisch entgegen und erfasst sie direkt im Portal
  • FAQ Felix: Mitarbeiter fragen den Chatbot nach Wartungsanleitungen, Sicherheitsprotokollen oder Prozessanweisungen
  • Doku Dora: Lieferscheine, Rechnungen und Protokolle automatisch aus Portal-Daten generieren
  • Automatische Benachrichtigungen: Kunde wird informiert wenn der Auftrag in die nächste Phase geht

6. Portal statt ERP, und es gehört dem Unternehmen

Ein großes ERP-System ist für KMU oft Overkill: zu teuer, zu komplex, zu lang in der Einführung. Ein individuelles Portal ist die Alternative:

KriteriumStandard-ERPIndividuelles Portal
KostenHohe Lizenzgebühren (monatlich)Einmalige Entwicklung, gehört dem Unternehmen
Einführung6 bis 18 Monate4 bis 12 Wochen (MVP zuerst)
AnpassungStandardprozesse, Customizing teuerExakt die echten Prozesse
Komplexität80 % Features, die nie genutzt werdenNur was wirklich gebraucht wird
KI-IntegrationOft Aufpreis oder nicht möglichCall Carla, FAQ Felix, Doku Dora integrierbar

7. Häufige Fragen

Brauchen KMU ein teures ERP-System für die Produktionsplanung?

Nicht unbedingt. Ein individuelles Portal bildet genau die echten Prozesse ab, ohne den Overhead eines Komplett-ERP. Einmalige Entwicklungskosten, danach gehört das Portal dem Unternehmen.

Wie lange dauert die Entwicklung eines Produktionsportals?

Ein MVP mit den wichtigsten 3 bis 4 Modulen kann in 4 bis 6 Wochen live sein. Start klein, dann iterativ erweitern.

Können bestehende Systeme angebunden werden?

Ja. ERP, Warenwirtschaft, Zeiterfassung, Kalender: bestehende Systeme werden über Schnittstellen integriert.

Produktionsplanung neu denken

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